aktueller Stand / Pressetermin

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aktueller Ausbaustand:

  • Sendeanlage am NOC (Godelheim) ist installiert und betriebsbereit.
  • Verteileranlage oberhalb von Wehrden ist installiert und betriebsbereit. (Derental / Drenke)
  • Sendeanlage in Amelunxen: Antennen sind installiert, betriebsbereit bis KW 12
  • Sendeanlage in Wehrden: Antennen werden in KW11 installiert, betriebsbereit in KW 12

Pressetermin ist am Montag, 16.03.2009 10:00 Uhr.

Alle Informationen werden wir dann auch hier veröffentlichen.

Bis dahin wünschen wir Euch noch eine schöne Woche.

Das Weser-Netz Team

Kommentar: 2Mbit für 28,90 Euro via Satelitt

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Auf einem Internetstreifzug bin ich wieder über eine Schlagzeile gestolpert: “Breitband auch fürs Land: jetzt mit Satspeed!” Die Versprechungen sind – wie immer wenn es um die Breitbandversorgung des Landes per Satellit geht – vollmundig: “2 Mbit für 28,90 Euro”. “Hört sich gar nicht schlecht an“; dachte ich mir auch und las den zugehörigen Artikel auf onlinekosten.de Weiterlesen »

Funkverbindung andersrum?

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Nachdem gestern onlinekosten.de über eine neue Technologie berichtet hatte, zieht nun auch das Onlinenewsportal heise.de mit weiteren Details über ein neues Verfahren nach.

Kurz zusammengefasst und kommentiert: Der Haken an einer Funkversorgung ist der, dass die Anwender / Haushalte hohe Kosten für die Installation der Anlage in Kauf nehmen müssen. Diese Kosten sind insgesamt betrachtet jedoch wesentlich günstiger als ein Kabel zwischen der nächstgelegenden Ortsvermittlungsstelle (OVS) und der Ortschaft zu legen.
Das neue Verfahren macht es anders. Es verbindet die OVS und eine zentrale Station in der Ortschaft mit einer Funktechnologie. Von der zentralen Stelle in der Ortschaft wird dann die Unterverteilung über das bestehende Telefonnetz, also über einen DSL Anschluss realisiert. So spart man sich die Kosten für die teuren Erdarbeiten und Weiterlesen »

Interessante Forschung

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Bei einem kurzen Netzrundgang bin ich auf den Artikel “Pimp my DSL” auf onlinekosten.de gestoßen.

In dem Artikel wird beschrieben, wie es Forscher des Frauenhofer Instituts geschafft haben das DSL Signal auf normalen Leitungen zu verstärken. Somit lassen sich nicht nur höhere Bandbreiten sondern auch eine deutlich größere Strecken mit DSL versorgen.

Knackpunkt bei der DSL-Technik ist nämlich die Leitungslänge zwischen Haushalt und der nächsten Vermittlungsstelle (VS) der Telekom, welche bei uns in Beverungen liegt. Ist die Entfernung zwischen der VS und dem Haushalt zu groß, kann durch die hohe Leitungsdämpfung DSL nur noch in kleinen Geschwindigkeiten zur Verfügung gestellt werden. Gerade diesen Effekt nutzen die Forscher mit einem dritten Impuls auf der Leitung, sodass die eigentliche Störung der Leitung doch wieder als nutzbares Mittel genutzt werden kann. Wer mehr wissen will, lese doch den Artikel.

Vielleicht können sogar wir einen nutzen aus dieser Forschung ziehen…

Ortsbegehung mit Skytron

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Gestern fand nun also die Ortsbegehung mit Skytron ab. Pünktlich um 16:00 Uhr haben wir uns mit Herrn Reckling, dem Geschäftsführer der Skytron GmbH & Co. KG, am Brunnen getroffen und spontan die Ortsbegehung in eine Präsentation in der Fährklause umgewandelt.

Herr Reckling führte uns eine auf Wehrden zugeschnittene Präsentation vor und erklärte uns die technischen Details und die Umsetzung. Die eingesetzte Technik ist eine Richtfunktechnik für ein Point-to-MultiPoint Verbindung von einem Sendemast zu den Haushalten hin. Zusätzlich besteht rund 1km um den Sendemasten herum ein WLAN, sodass sich in diesem Umkreis jeder Teilnehmer einfach mit einem Notebook o. Ä. in dieses WLAN einklinken kann. Die verwendete Technik hört sich sehr vielversprechend an, denn mit dieser proprietären Funklösung lassen sich Geschwindigkeit von 600 Mbit (Sprich DSL 600.000) realisieren. Theoretisch.

Noch ein Wort zu einer Funktechnik. Die Belastung für den Menschen beträgt im Datenfunk rund 0.5 Watt. Beim Mobilfunk sind es bei GSM Netzen rund 50 Watt. Dazu sollte sich jeder seinen Teil denken und darf sich auch gerne dazu äußern…

Nun ein kurzer Überblick über die angebotene Pakete für den “Normal”-Kunden

  • SDFL NG 5: 5 Mbit / 1 Mbit, 3 GB Traffic, Telefon über VoIP für 20 Euro
  • SDFL NG 5: 5 Mbit / 1Mbit, Internetflat, Telefon über VoIP für 30 Euro
  • SDFL NG 5: 5 Mbit / 1 Mbit, Internetflat, Telefon über VoIP mit Flat für 40 Euro

Für Leute, die mehr im Internet machen wollen bieten sich folgende Tarife an

  • HDFL 10: 10 Mbit / 2 Mbit, Internetflat, Telefon über VoIP für 40 Euro
  • HDFL 10: 10 Mbit / 2 Mbit, Internetflat, Telefon über VoIP mit Flat für 50 Euro
  • HDFL 20: 20 Mbit / 4 Mbit, Internetflat, Telefon über VoIP mit Flat für 60 Euro

Ein komplette Auflistung der Angebot findet sich in diesem PDF.

Die Pakete sind allesamt sehr rund und den Telekompaketen angepasst. Die Telefonie wird bei Skytron über VoIP realisiert, ein Anschluss der Telekom ist dadurch nicht mehr nötig. Die Rufnummern können portiert werden und weitere Vorteil für VoIP ist, das man viel mehr Leitungen zum telefonierne hat, ohne Zusatzkosten. Die Sprachqualität ist etwas schlechter, aber immernoch gut.

Für die Umsetzung wird die Glasfaserleitung an der Deponie verwendet. Eine Antenne muss dazu dort montiert werden, welche das Signal dann in den Ort einspeist. Es wird überlegt die Unterverteilung vom alten Kornhaus zu machen. Das Dach liegt hoch genug und von dort aus lässt sich der ganze Ort erreichen. Was die Kosten angeht, fallen pro Sendemasten ca. 35.000 Euro an, welche mit 15.000 Euro von der Komune getragen werden müssen. Sind weitere Sendemasten fällig, so werden diese von Skytron komplett getragen. Im günstigsten Fall sind wir mit 15.000 Euro dabei, wobei sich noch geeinigt werden muss, wie die Verbindung zwischen Deponie und dem Ort hergestellt werden soll.

Für die privaten Haushalte wird eine Richtfunkantenne notwendig werden, die auch von Skytron bezogen werden kann. Dabei gibt es verschiedene Antennen mit und ohne integrierten Routern und auch Paketbündelungen, wo schon schnurlose Funktelefone von Siemens mit dabei sind. Die Kosten belaufen sich zwischen 100 und 200 Euro. Das wird sich wohl bei jeder Funklösung in diesem Rahmen befinden.

Das Gespräch verlief äußerst angenehm und offen. Wir haben verschiedene Techniken diskutiert und bekamen alle Fragen beantwortet. Die Referenzen von der Firma machen einen äußerst professionellen Eindruck, denn das Heimnetz umfasst mehrere Gemeinden und Einspeisepunkte.
Wir haben auch darüber gesprochen andere unterversorgte Ortschaften wie Godelheim und Amelunxen zu erschließen, was mit dieser Lösung kein Problem wäre. In einem ersten Schritt wären Godelheim und Amelunxen einfach zu erschließen, in weiteren Schritte könnten die gesamten Gemeinden Beverungens von Drenke bis Bühne, bis Herstelle mit der Technik versorgt werden. Dazu haben wir bereits mit einer topographischen Karte Funkverbindungen ausgemessen und die Machbarkeit geprüft.

Es klingt also sehr interessant das Angebot der Firma Skytron. Die Technik klingt gut, die Firma hat gute Referenzen im Raum Frankfurt und Berlin vorzuweisen, die angebotenen Pakete sind günstig und vor allem halten sich die Investitionskosten in einem sehr geringen Rahmen, was der Stadt und uns sehr entgegen kommt.

Herr Reckling wird nun einen Plan zur Erschließung ausarbeiten und dann ein Angebot abgeben. Es ist auch ein öffentliche Präsentation geplant, sodass sich jeder einen Einblick in die Technik verschaffen kann. Wir halten euch auf dem laufenden, man darf auf jeden Fall gespannt sein.

Die gezeigte Präsentation stellen wir in kürze Online…

Skytron meldet sich ebenfalls

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Wie auch ParaCom sich gemeldet hat, so haben wir heute auch einen Anruf von Skytron erhalten.
Skytron ist ein Internetprovider aus dem Raum Baden-Württemberg die sich auf die Breitbandversorgung per Funk spezialisiert haben.

In diesem ersten Gespräch wurden erstmal allgemeine Informationen gesammelt, von Skytron über die topographische Lage, die Anzahl der vorhandenen Anschlüssen und die evtl. Versorgung von angrenzenden Gemeinden.
Für uns gab es Informationen über die Umsetzung, die technische Anbindung ans Internet und die entstehenden Kosten:

  • Skytron regelt mit EON, dem Betreiber der Glasfaser an der Deponie, selbstständig die Nutzungskosten
  • Skytron bietet mit einem Sendemasten einen Wirkungsradius von 2,5km.
  • Die Haushalte werden per Richtfunk angebunden und so Geschwindigkeiten (für Privatkunden) zwischen 5 und 20 Mbit realisiert.
    • Rund 1,2km um den Masten herum ist WLAN Empfang für das mobile Surfen möglich
  • Skytron bietet für Privat und Geschäftskunden klare Tarifeinteilungen

Die Investitionskosten belaufen sich auf 30.000 Euro pro Sendemaster, von denen wir 15.000 Euro tragen müssen. Falls zusätzliche Masten notwendig werden, trägt Skytron dafür die Kosten. Die Masten sind auch nicht mit denen von der Bahn oder Vodafone zu vergleichen, sondern sepparate, rund 10 Meter über ein Hausdach herausragende Antennen, an deren Fuss die Schaltungselektronik untergebracht ist.

Damit ein Angebot erstellt werden kann, wird am Freitag, den 6. Juni um 16:00 Uhr eine Ortsbegehung mit dem Herrn Reckling stattfinden.


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